Kultur
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Andere Länder, andere Sitten… Neujahrsbräuche weltweit
Kaum ist man durch die besinnlichen Weihnachtstage gekommen, schon beginnt die Planung für ein rauschendes Neujahrsfest. Doch was gehört eigentlich zu einem typischen Silvesterabend dazu? In Deutschland gehört zum Beispiel das Verschenken eines Marzipanschweins, das Bleigießen, das Beisammensitzen am Tischgrill, die Feuerzangenbowle oder ein guter Sekt zum festen Bestandteil des Neujahrsabends. Nicht zu vergessen ist das Fernsehprogramm mit dem Kultsketch „Dinner for One“ – ein unverzichtbares Muss!
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Ein Blick in den Osten…
Es weihnachtet – auch wenn es nicht unbedingt an der Kulisse auf der Straße festzumachen ist. Es ist grau, windig und nass. Der Kalender und die vollen Innenstädte deuten aber vollkommen darauf hin: der Abend der Geburt Jesu kommt!
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„Bist du verliebt?“ – Jugendsprache muss nicht derb sein
„Bist du verliebt?“, fragt der Junge quer durch die Sitzreihen der Bahn ein Mädchen. Sie dreht sich um. Es beginnt ein Gespräch, an dem sich nun auch die anderen acht Jugendlichen beteiligen. Es macht Spaß ihnen zuzuhören. Von den Erwachsenen auf den umliegenden Sitzen spricht niemand. In dem Gespräch geht es darum, wer in wen verliebt ist, woher wer wessen Mobilnummer hat und warum diese blockiert wurde. Die Sprache dieser Jugendlichen ist nicht derb, keine Kraftausdrücke, keine Beleidigungen. Zweifelsohne sprechen sie anders als ich mich mit Freunden unterhalte, aber es ist eine schöne Sprache.
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Hoch im Norden
Etwa 160 km über Hamburg, kurz vor der dänischen Grenze, liegt die nördlichste kreisfreie Stadt unseres Landes: Flensburg. Als Zentrum der dänischen Minderheit in Deutschland, liegt sie zudem am Ende der Flensburger Förde und bietet mit ihrem historischen Hafen und kleinen dänischen Geschäften ein besonderes Stück Lebensqualität. Kleine alte Häuser in den Nebenstraßen verzücken das Auge und urige Antiquitätenläden in alten Kellergewölben laden zum Stöbern ein.
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Gebrauchtes – Fluch oder Segen?
Jeder von uns versucht zu sparen. Egal, ob wir Schüler, Student oder erwerbstätig sind – wie achten überall auf den Geldbeutel. Mittlerweile ist das günstige Einkaufen in allen Bereichen möglich – ob es Möbel, Haushaltsgeräte oder Kraftfahrzeuge sind. Plattformen wie eBay (Kleinanzeigen), Kleiderkreisel oder quoka stellen eine Schnittstelle zwischen Käufern und Verkäufern dar. Oft handelt es sich bei den Angeboten um gebrauchte Artikel, die jedoch in einem guten Zustand und nur zu einem Bruchteil des Neupreises zu haben sind. Die Übergabe der Waren erfolgt entweder persönlich oder (meist) durch eine Vorkassenzahlung und anschließende Versendung des Artikels. Können wir jedoch einer unbekannter Person trauen, dass der Artikel wirklich so ist, wie…
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Verleihung des Kulturpreises Deutsche Sprache
Am vergangenem Samstag wurde in Kassel zum 14. Mal der Kulturpreis Deutsche Sprache verliehen. Zu den Preisträgern zählten dieses Jahr das Netzwerk „Mentor – die Leselernhelfer“, das Lektorenprogramm der Robert-Bosch-Stiftung und Dieter Nuhr.
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Mein erstes Mal auf der Frankfurter Buchmesse:
Lutz Seilers Kruso gewinnt den Deutschen Buchpreis für den besten Roman 2014, Herta Müller spricht mit Denis Scheck – natürlich über die Ceaușescu-Dikatur – und Cro begeistert die jungen Mädchen – nicht mit Worten, aber mit Musik.
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Gregor Schneider – unheimliche Kunst
Ausstellungsempfehlung Die Süddeutsche Zeitung beschreibt ihn als „unheimlichsten Künstler der Gegenwart“. Gregor Schneider ist ein Pionier seiner Kunst: Raumkunst, eine Mischung aus Installation und sogenanntem „Environment“, dreidimensional und begehbar. Besucht man seine Raumskulptur, die noch bis zum 12. Oktober im Kunstmuseum Bochum ausgestellt ist, dann bekommt man einen guten Eindruck davon, wie unheimlich Schneiders Kunstwelten wirklich sind. Denn man wird aufgefordert durch dunkle Tunnel zu laufen wie durch einen Untergrund. Den Weg hindurch muss man selber wählen – und zwar allein, denn pro Minute kommt nur ein Mensch rein. Spektakulär und geheimnisvoll, so lässt sich Schneiders Kunst wohl auch beschreiben. Fazit: Empfehlenswert!
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Ikea-Wahnsinn: jetzt noch mehr?
Seit vielen Jahren gibt es den Möbelriesen in der Bundesrepublik Deutschland. Tausende Besuche von Kunden verzeichnet das Unternehmen täglich, die günstigen Preise locken Kaufwillige ins Möbelhaus. Abgerundet wird das Angebot vom Buffet, das sowohl warme Mahlzeiten als auch eine umfangreiche Nachtischauswahl bietet. Ist dies das Rezept zum bereits ersichtlichen Erfolg? Können die anderen Anbieter noch mithalten?
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eXperimenta – Magazin für Literatur und Kunst
Wer sich das Geld für teure Literaturmagazine sparen möchte, ist mit dem kostenfreien Internet Magazin eXperimenta gut beraten. Aufgefüllt mit Lyrik, interessanten Artikeln, Interviews, Rezensionen und Ausschreibungen rund um Literatur, bietet das Magazin jede Menge vergnüglichen Lesespaß, Abbildungen zahlreicher künstlerischer Fotografien sind auch dabei. Die aktuelle Ausgabe trägt den Titel „FernWeh“ und kann hier gelesen werden: eXperimenta. Das Magazin wird herausgegeben vom INstitut für KreAtives Schreiben im Netzwerk für alternative Medien- und Kulturarbeit e. V. (INKAS). Das Institut ist eine Bildungseinrichtung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die mit der Förderung kreativen Schreibens die Freude daran vermitteln möchte.