-
Bella Italia (Teil I)
Zwei Wochen quer durch Italien, ein Land, das mein Freund und ich zum ersten Mal bereisen – untypisch für mich, ohne die Landessprache zu beherrschen. Ging es doch sonst meist nach England oder Spanien… Aber wir stellen uns der Herausforderung und legen in dem Land, wo die Zitronen blühen fast 1000 km zurück, entdecken und bewundern einen Ort nach dem anderen, hauptsächlich mit dem Zug, ab und zu mit dem Boot, Goethes Italienische Reise fest in der Hand.
-
Schiller und die Frauen – „Die geliebten Schwestern“
Kinofilmempfehlung Am 31. Juli kommt „Die geliebten Schwestern“ ins Kino, ein Film der von einer Dreiecksbeziehung zwischen dem Dichter Friedrich Schiller und den zwei Schwestern Caroline von Beulwitz und Charlotte von Lengefeld erzählt. Was man heute über dieses Verhältnis weiß, weiß man in erster Linie aus den verbliebenen Briefen, die die drei sich damals schrieben. Die Geschichte beginnt im Jahr 1787, also kurz vor der französischen Revolution, und erstreckt sich über die nächsten 13 Jahre. Dargestellt werden die beiden Schwestern von Hannah Herzsprung (Caroline) und Henriette Confurius (Charlotte), Florian Stetter besetzt die Rolle des Friedrich Schiller.
-
Die Grillsaison ist eröffnet!
Endlich ist das lang ersehnte sonnige Wetter da und alle Menschen strömen raus in die Parks, an die Seen und wollen in der Sonne liegen, Spaß haben und vor allem Grillen. Grillen macht Spaß: Das Fleisch riecht lecker, Salate, Brote und Kräuterquark schmecken auf der Picknickdecke im Freien einfach nach Sommer.
-
Eine Autobahntour mit dem Fahrrad…
Nein, natürlich ist hier nicht die Rede vom Fahren mit dem Fahrrad auf einer Bundesautobahn. Das ist nicht nur gefährlich, sondern auch verboten. Kennt ihr das auch? Manchmal hat man das Bedürfnis nach einer Fahrradstrecke, die getrennt vom Autoverkehr verläuft – keine Kreuzungen, keine Ampeln. Dazu eignen sich Waldwege bestens. Davon haben wir aber im Ruhrgebiet – schlicht gesagt – kaum.
-
Deutscher Filmpreis 2014
Freitagabend wurde im Berliner Tempodrom der Deutsche Filmpreis verliehen und ich war mittendrin statt nur dabei.
-
Ein Leben für eine Rose – „Die Schöne und das Biest“
Kinofilmempfehlung Der französische Filmemacher Christoph Gans beschert uns mit seinem Kinofilm „Die Schöne und das Biest“ 114 märchenhafte Minuten in der Welt der schönen Belle und des furchteinflößenden Biests, in das sie sich verliebt. „Die Schöne und das Tier“ ist ein ursprünglich französisches Volksmärchen, das erstmals 1740 von der französischen Schriftstellerin Gabrielle-Suzanne de Villeneuve auf Papier gebannt und veröffentlicht wurde. Es gibt viele Filme, Aufführungen und Serien, die sich dieser Geschichte angenommen und sie verfremdet haben, doch Christoph Gans bleibt mit seinem Film der alten Villeneuve-Version sehr nahe, außer vielleicht, was die Spezialeffekte angeht.
-
Das Geheimnis des Himmels
Historischer Roman von Horst Schoch Brunnen Verlag Gießen, 2013. ISBN: 978-3-7655-1576-7 Klappentext Herzogtum Sachsen, im Jahr 1527. Magister Bernhardi gelangt in den Besitz von Dokumenten, die offensichtlich geheim bleiben sollten. Die Schrift entpuppt sich als die Lebensbeichte eines Heinrich von Saalfeld. Dieser behauptet, ein Gerät erfunden zu haben, mit dem man ferne Himmelskörper nah sehen kann. Wie gefährlich das Dokument ist, bekommt Bernhardi bald am eigenen Leib zu spüren. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt … Ein spannender historischer Roman um eine bahnbrechende Erfindung vor dem Hintergrund der Reformationszeit.
-
Hätte ich das mal vorher gewusst!
Da fällt mein Fernseher aus Versehen vom Regal, lässt sich nicht mehr anschalten und traurig gehe ich den Weg zur Elektronikentsorgung, weil in meiner Abstellkammer einfach kein Platz für noch ein defektes Teil ist. Da haste ich durch die Zimmer meiner Wohnung, weil ich es so unendlich eilig habe, reiße die Tür auf, schwinge hindurch und „ratsch“ bleibt die Knopfleiste meiner neuen Bluse an der Klinke hängen, die Bluse trägt einen 10 cm langen Riss davon, landet, mit wutentbrannten Flüchen besprochen, im Müll und der Bus ist mittlerweile auch schon weg.
-
Werte, Bewusstsein und Sprache. Ein Gespräch mit Fedor Bräutigam
Fedor Bräutigam lebt in Dortmund. Er steht beruflich im Operationssaal, fühlt sich aber viel mehr als Lyriker und Wortkünstler. Gerade ist sein erstes Album fertig geworden, und am 24. April gibt er in Dortmund eine Lesung. Für kultürlich hat er sich Zeit für ein Gespräch genommen.
-
Erschreckend gefühlvoll: Her
Was kann man von einem Film erwarten, der gleichzeitig den Genres Drama, Romanze und Science Fiction zugeordnet werden kann? Was erwartet man von einem Film, in dem die weibliche Hauptrolle einzig als Stimme in Erscheinung tritt? Ich kann nur für mich sprechen: Ich bin nahezu ohne Erwartungen in diesen Film gegangen, aber war unglaublich gespannt darauf, wie er davon erzählt, dass sich ein Mensch in sein Betriebssystem verliebt.