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New York (Teil III)
Wir fühlen uns wie in ‚good old England’, als wir Edgar Allan Poes letzten Wohnort in der Bronx betreten, der heute noch als kleines Museum erhalten ist – auch wenn der Weg hierher nicht unbedingt Lust auf diesen Stadtteil machte. Wir stehen am Grand Concourse und entdecken das kleine weiße Häuschen zum Glück sehr schnell. Ein warmherziger Brite empfängt uns und wir tauchen ein in die Welt der Literatur und der Kultur und finden nach den anstrengenden Tagen im Großstadtdschungel endlich mal eines: Ruhe. Auch wenn das Poe Cottage genau genommen nur aus drei Räumen besteht, macht der belesene Brite im selbst entworfenen ‚The-Raven-Shirt’ selbst die kleine Hütte zu einem…
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Ernten, was man sät…
Der Trend in Richtung ausgewogener und nachhaltiger Ernährung ist ungebrochen. Den Fertigprodukten wird der Kampf angesagt und es wird darauf geachtet, dass genügend Obst und Gemüse im Einkaufskorb landen. Idealerweise sollten die saisonalen Obst- und Gemüsesorten aus der umliegenden Region stammen, damit gleichzeitig die Umwelt entlastet wird. Die Qualität muss stimmen! Doch durch die Unübersichtlichkeit der Gütesiegel und durch das fehlende Vertrauen in die angebotenen Produkte der Supermärkte eint viele Menschen der Wunsch, eigenes Obst und Gemüse anzubauen. Ganz nach dem Motto: Eigenanbau und Selbstversorgung! Doch wie kann man dieses Projekt realisieren, wenn man keinen Garten hat? Hier kommt das Bonner Unternehmen meine ernte ins Spiel. Das Konzept spricht alle…
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New York (Teil II)
Wir stehen am neuen One World Trade Center und stoßen auf das Denkmal zum 11. September – zwei riesige Wasserfälle in 4000 Quadratmeter großen Becken sollen daran erinnern, dass das Leben ein niemals enden wollender Fluss ist.
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Und wo geht die Reise dieses Mal hin?
Egal zu welcher Jahreszeit – Lust auf Urlaub bekommen wir alle, wenn sich mal wieder der Alltag eingeschlichen hat und wir einfach raus wollen. Deswegen möchte ich euch heute einige besondere Möglichkeiten vorstellen, die euch bei der nächsten Urlaubsplanung helfen könnten
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„Ich muss fort – es ist Walpurgisnacht!“
… heißt es in dem Lied Walpurgisnacht von der Gruppe „Schandmaul“. Und heute Nacht ist es wieder soweit, denn allerlei Hexen treffen sich vielerorts, um den Winter feiernd wegzufegen. Auf dem Harzer Brocken spielt die Rockoper Faust I und im schönen Dortmund geht man dieser Tage zum „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum“ (30. April bis 04. Mai), wo man sich mit Gauklern, Rittern und Hexen für ein paar Stunden an einer phantastischen Atmosphäre erfreuen kann. Ihren Namen erhielt die Walpurgisnacht von der englischen Äbtissin Walburga, ihr zum Gedenken soll in dieser Nacht das Hexenwerk abgewehrt werden. Denn die heidnischen Feiern zum Jahreszeitenwechsel sind im Zuge der mittelalterlichen Inquisition verteufelt worden. Goethes Faust…
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New York (Teil I)
„Für mich ist New York immer der Ort der Verzauberung, der Erregung, der Lebensfreude; ich möchte niemals irgendwo anders leben…“ Woody Allen Für uns ist es das erste Mal – New York, das erste Mal Amerika, das erste Mal in der neuen Welt. Sieben Tage sind nicht genug, um alles zu entdecken, was es zu entdecken gibt und um alles zu bewundern, was es zu bewundern gibt. Aber, wenn man sich darauf einlässt, reicht es doch, um den besten ersten Eindruck zu kriegen.
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Traumsammler
Abdullah ist zehn Jahre alt, seine Schwester Pari drei als ihr Vater mit ihnen die Reise durch die Wüste nach Kabul antritt. Abdullah und Pari verbindet eine innige Geschwisterliebe und umso tragischer wird ihre Trennung auf der Reise. Khaled Hosseini hat bereits mit „Drachenläufer“ und „Tausend strahlende Sonnen“ international Ruhm erlangt. „Traumsammler“ ist sein neuster Roman. Er ist sehr bewegend und eine Auseinandersetzung mit Hosseinis eigenen Wurzeln.
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„Alle Vögel sind schon da…“
Hoffmann von Fallersleben liegt richtig, denn pünktlich zum Frühjahr sind die heimischen Vögel nicht zu überhören. Klangvoll trällern sie ihre Lieder und läuten den Frühling ein… Es herrscht Aufbruchstimmung – die Sonnne scheint länger, die Temperaturen steigen, Tiere und Pflanzen verabschieden sich aus dem Winterschlaf, die Grünanlagen zeigen sich in aller Frische und bringen wieder Farbe ins Leben. Auch wir können endlich wieder Dinge tun, auf die wir den Winter über verzichten mussten: Ein Picknick im Park arrangieren und die Inlineskates gleich mitnehmen, das Fahrrad frühlingsfit machen und durch eine blühende Kirschbaumallee radeln oder eine Musikveranstaltung im Freien besuchen und ins Freiluftkino gehen – außerdem kann endlich die Grillsaison eröffnet…
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Auf zum Festival!
Auch dieses Jahr werden sich wieder große Menschenmassen auf den Musik- und Kulturfestivals dieses Landes versammeln, zusammen feiern und tanzen. Die großen Namen in dieser Branche, wie das Hurricane Festival oder Rock am Ring, erwarten auch dieses Jahr wieder einen großen Ansturm auf die Festivalgelände und vor den Bühnen, welche von hochkarätigen Künstlern zum Leben erweckt werden. Doch wem das alles eine Spur zu groß, zu viel und zu bekannt ist und sich nach etwas anderem sehnt, sollte einen Blick auf die folgenden Festivalgeheimtipps werfen!
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Gesellschaft ohne Sprache
Welche Bedeutung hat Sprache in unserem Alltag? Könnten wir ohne sie auskommen? Wie würden wir uns verhalten, wenn plötzlich jegliche Schrift im öffentlichen Leben fehlen würde? – Wir wären hilflos! Denn Sprache und Schrift sind entscheidende Faktoren im menschlichen Orientierungssystem. Unsere Sprache ist das, worauf unsere Kultur fußt; sie bietet Sicherheit und Geborgenheit. Hierbei geht es nicht nur um gesprochene oder geschriebene Sprache – auch Blindenschrift oder Gebärdensprache zählen dazu. Sie alle sind neben der Mimik Kommunikationsmittel des Menschen. Könnten wir ohne Sprache den richtigen Zug am Bahnhof finden oder eine Straße in einer fremdem Stadt finden? Wie sollten wir Verkehrsregeln folgen oder die richtige Klingel drücken?