-
Gregor Schneider – unheimliche Kunst
Ausstellungsempfehlung Die Süddeutsche Zeitung beschreibt ihn als „unheimlichsten Künstler der Gegenwart“. Gregor Schneider ist ein Pionier seiner Kunst: Raumkunst, eine Mischung aus Installation und sogenanntem „Environment“, dreidimensional und begehbar. Besucht man seine Raumskulptur, die noch bis zum 12. Oktober im Kunstmuseum Bochum ausgestellt ist, dann bekommt man einen guten Eindruck davon, wie unheimlich Schneiders Kunstwelten wirklich sind. Denn man wird aufgefordert durch dunkle Tunnel zu laufen wie durch einen Untergrund. Den Weg hindurch muss man selber wählen – und zwar allein, denn pro Minute kommt nur ein Mensch rein. Spektakulär und geheimnisvoll, so lässt sich Schneiders Kunst wohl auch beschreiben. Fazit: Empfehlenswert!
-
Zeit für Filmklassiker
„Ich habe eine Wassermelone getragen.“ – Ein Satz, der bei vielen Erinnerungen an einen Kultfilm hervorruft. Heute ist Herbstanfang und damit beginnt auch die Hochsaison für Film und Kino. Neben vielen Neuerscheinungen sind es auch die bewährten Klassiker, die immer wieder Spaß machen. Dirty Dancing, Greace und Pretty Woman dürfen ein bisschen nostalgisch, ein bisschen zu kitschig und einfach herrlich herzerwärmend sein.
-
Ikea-Wahnsinn: jetzt noch mehr?
Seit vielen Jahren gibt es den Möbelriesen in der Bundesrepublik Deutschland. Tausende Besuche von Kunden verzeichnet das Unternehmen täglich, die günstigen Preise locken Kaufwillige ins Möbelhaus. Abgerundet wird das Angebot vom Buffet, das sowohl warme Mahlzeiten als auch eine umfangreiche Nachtischauswahl bietet. Ist dies das Rezept zum bereits ersichtlichen Erfolg? Können die anderen Anbieter noch mithalten?
-
Facebook: Fluch oder Segen?
Buchtipp Können wir noch ohne Facebook leben? Ist es ein alltägliches Werkzeug, das nach dem Aufstehen sofort Verwendung findet? Mit dieser und vielen anderen Fragen beschäftigte ich mich während meiner Schulzeit zwecks einer Facharbeit. Die Frage zu beantworten, ob es gut oder schlecht sei, Facebook überhaupt oder im gewissen Umfang zu benutzen ist nicht einfach. Eigentlich ist es gar nicht möglich.
-
eXperimenta – Magazin für Literatur und Kunst
Wer sich das Geld für teure Literaturmagazine sparen möchte, ist mit dem kostenfreien Internet Magazin eXperimenta gut beraten. Aufgefüllt mit Lyrik, interessanten Artikeln, Interviews, Rezensionen und Ausschreibungen rund um Literatur, bietet das Magazin jede Menge vergnüglichen Lesespaß, Abbildungen zahlreicher künstlerischer Fotografien sind auch dabei. Die aktuelle Ausgabe trägt den Titel „FernWeh“ und kann hier gelesen werden: eXperimenta. Das Magazin wird herausgegeben vom INstitut für KreAtives Schreiben im Netzwerk für alternative Medien- und Kulturarbeit e. V. (INKAS). Das Institut ist eine Bildungseinrichtung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die mit der Förderung kreativen Schreibens die Freude daran vermitteln möchte.
-
Hilfe, es ist Herbst!
Die kalten Tage der zweiten Augusthälfte haben es mich ja schon vermuten lassen, nun scheint es so weit zu sein und mit großen Schritten in den Herbst zu gehen. Da gibt es nur ein Problem: ich bin noch nicht so weit, es gibt viele Dinge, von denen ich noch lange nicht genug habe. Eis essen zum Beispiel oder ins Freibad gehen oder mit Freunden grillen. Der frühe Herbst, so golden er auch werden mag, kann mir die Laune ziemlich vermiesen. Aber stoppen lässt er sich von meinem Jammer über die kälter werdenden Temperaturen wohl kaum. Da hilft nur eins: den Gegenschlag planen und den Herbst zu einer schönen Jahreszeit machen.…
-
Frauen, die schreiben, leben gefährlich
Buchempfehlung Es gibt Mütter, die machen sich Sorgen, wenn ihre Töchter die große weite Welt entdecken. Wenn sie anfangen auszugehen, sich mit Jungs zu treffen oder wenn sie Freunde finden, die ihnen riskant erscheinen. Und dann gibt es Mütter, die machen sich Sorgen, wenn ihre Töchter nicht diesen Weg gehen, sondern sich mit weitaus gefährlicheren Gefilden auseinandersetzen, nämlich mit Buch, Papier und Stift – herzlich Willkommen in meiner Welt! Warum meine Mutter bisher keine netten Worte fand, für das was ich tue, wurde mir klar, als sie mir zum Geburtstag ein Buch schenkte: Frauen, die schreiben, leben gefährlich.
-
Elena Messner – „Das lange Echo“
Eine junge Literaturwissenschaftlerin schafft mit ihrem literarischen Debüt einen bedeutenden Beitrag zur offiziellen Erinnerungskultur Am 28. Juni vor genau 100 Jahren brach der Erste Weltkrieg aus und noch immer scheint eine angemessene Erinnerungskultur ein Problem zu sein.
-
Die Sehnsucht der Schwalbe
Ein Buchtipp. Lufti bedeutet so etwas wie „meine Freundlichkeit“. Den Namen gab ihm seine Hebamme, weil er die Welt direkt mit einem Lächeln begrüßte. 19 Jahre später kehrt er in sein Heimatland Syrien zurück, um an einer Hochzeitsfeier teilzunehmen. Mit den ausladenden Feierlichkeiten und der Völlerei kann Lufti aber nicht viel anfangen und so zieht er sich mit dem Bruder der Braut zurück und erzählt Geschichten aus seiner Vergangenheit und von seiner Familie.
-
Auf der Suche nach Industriestandorten… Gasometer Oberhausen
Nicht weit gelegen von dem Ort, welcher in letzter Folge von mir beschrieben wurde, liegt der Oberhausener Gasometer. Er ist 117,5 m hoch und hat einen Durchmesser von 67,7 m – somit heutzutage die höchste Ausstellungshalle Europas. Die Form, in der er heute erstrahlt, ist nicht seine Ursprungsform – erbaut wurde der Gasometer in den Jahren 1927-29, während des zweiten Weltkriegs wurde er jedoch so stark beschädigt, dass er neu aufgebaut werden musste.