• Kultur

    24 Stunden Strasbourg

    In 24 Stunden schafft man es meistens Frühstück, Mittagessen und Abendbrot zu essen, zu arbeiten, zu schlafen und Freunde zu treffen, vielleicht noch den Haushalt etwas auf Vordermann zu bringen. In 24 Stunden kann man es aber auch schaffen, ein bisschen von Strasbourg kennenzulernen und sich danach zu fragen „waren das nur 24 Stunden?“. Strasbourg ist natürlich eine wunderschöne Stadt, für die man wesentlich mehr Zeit braucht, um sie wirklich zu erkunden, aber es war zumindest ein Anfang.

  • Spaß

    Geht mehr ins Kino – in die kleinen!

    „Zweimal Student, bitte“ – „Studententarife haben wir nicht. Parkett oder Loge?“, „Loge. Und zweimal Popcorn und Limo.“ – „28,50 Euro.“ Das ist der Moment, wo ich hinten rüberkippe. Achtundzwanzig Euro und fünfzig Cent? Ist das deren Ernst? Ich wollte einen Film sehen, etwas knabbern und eine Limo trinken und nicht den Kinosaal für mich alleine mieten. Deswegen gehe ich nicht mehr in die großen Kinos, ich habe etwas besseres gefunden. Besser und außerdem günstiger, persönlicher, schöner! Im Ruhrgebiet steht zum Beispiel im schönen Dortmund das sweetSixteen, das Programmkino des DEPOT.

  • Rezensionen

    Der Komet im Cocktailglas

    Der Komet im Cocktailglas ist ein Buch von Florian Freistetter, das sich ganz um die Wirkungen der Astronomie auf unseren Alltag dreht. Wer weiß schon so genau, wie Zeit eigentlich funktioniert? Ich erinnere mich noch daran, wie ich mir als junges Mädchen genau diese Frage stellte. Wie würden wir merken, dass eine Stunde vergangen ist, wenn wir keine Uhren hätten oder wenn wir nicht zählen könnten? Die Antwort ist simpel: gar nicht.

  • Spaß

    Leg doch mal `ne andere Platte auf!

    Sie sind absolut unhandlich, haben nicht die beste Tonqualität und man muss sie in einem Geschäft kaufen oder auf dem Flohmarkt entdecken – Schallplatten. Das alles sind Gründe, sich heute keine Vinylplatte mehr zu kaufen und stattdessen viel bequemer die Musik herunterzuladen, aber das sind auch alles Gründe, sich genau deshalb mal wieder eine Platte anzuhören. Wer seine Musik im Laden kauft oder im Keller der Oma bzw. auf dem Flohmarkt nach einem besonderen Stück stöbert, der hört die Musik viel bewusster. So eine Schallplatte, die hört man nicht auf dem Weg zum Supermarkt oder beim morgendlichen Lauf im Park, die legt man in den Plattenspieler und hört – sonst…

  • Rezensionen

    Ein aberwitziges Theaterstück

    Ich habe mich neulich nach langer Pause mal wieder ins Theater begeben: Anfänglich in London im Jahre 1935 spielend, reist ein englischer, vom Leben eher gelangweilter, Mann namens Richard Hannay von London nach Schottland – das Besondere daran: er ist auf der Flucht.

  • Kultur

    Komm, wir tanzen in den Mai!

    Einen Maibaum vor das Fenster der Liebsten stellen, über ein Maifeuer springen und Maibowle trinken, das ist den meisten in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wohl noch vertraut, anders schaut es aus mit den Riten der Walpurgisnacht. Walpurgisnacht – das ist eigentlich der richtige Name für den Tanz in den Mai. Natürlich gibt es dafür einen geschichtlichen Ursprung: es ist die Nacht vor dem Gedenktag einer Äbtissin aus England (710-779), die Walburga hieß.

  • Spaß

    Briefe schreiben

    Hand aufs Herz! Wann habt ihr euren letzten handgeschriebenen Brief verfasst, geschweige denn ihn mit einem Füller geschrieben? War es vielleicht im Rahmen einer Deutschstunde in der Schule und damit mehr oder weniger erzwungen? In Zeiten von E-Post, SMS, Twitter & Co. denken immer weniger Menschen darüber nach, sich einmal die Zeit für einen handgeschriebenen Brief zu nehmen, oder sie denken darüber nach, können aber die Zeit dafür nicht aufbringen. Ich würde euch gerne an das gute alte Briefeschreiben erinnern und welche Freude damit verbunden ist – sowohl für den Verfasser, als auch für den Leser.