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„Und, spielen Sie eigentlich auch ein Instrument?“ – Leihinstrumente
„Und, spielen Sie eigentlich auch ein Instrument?“ – Ich hasse diese Frage! Meine musikalische Karriere begann früh. Im Kindergartenalter bekam ich zu Weihnachten eine Blockflöte geschenkt. Ein schönes Stück aus hellem Holz mit einer schönen roten Hülle drumherum. Ich habe gerne darauf gespielt im Musikunterricht. Auch die kleinen Auftritte haben mir gut gefallen, doch irgendwann kam ich in ein Alter, da ging Blockflöte nicht mehr. Ich wollte den großen Bruder, die Altblockflöte ausprobieren und landete bei der Querflöte. Die war wesentlich schicker, in Silber und klingt viel feiner. Aber leider bedient man dieses Instrument auch ganz anders als eine Blockflöte und das war das Problem: Ich habe keinen Ton herausbekommen.
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Achteinhalb Jahre
Wer macht sich schon Gedanken über die letzten achteinhalb Jahre seines Lebens? Gerade in den jüngeren Jahren hat man doch nicht wirklich Lust, über die Erlebnisse der letzten 8,5 Jahre nachzudenken, oder? Wenn ich mir vorstelle, ich solle die Jahre zwischen dem 10. und dem 18. Lebensjahr resümieren, bekäme ich erst recht Schwierigkeiten, da ich das 18. Lebensjahr schon lange hinter mir gelassen habe. Aber warum auch sollte ich mich mit dieser Altersspanne auseinandersetzen? Was würde das bringen?
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Lass uns spielen
Nachdem ich in Sport mal anders dem E-Sport schon auf die Schliche gekommen bin, habe ich mich nun in die heiligen Hallen eines E-Sportlers vorgewagt. An einer reichhaltigen Computerstation sitzend, mit Kopfhörern und Mikrofon ausgerüstet habe ich, nur für euch liebe Leser, die ersten drei Passagen des Spiels Giana Sisters kommentiert und aufgenommen.
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Im Gespräch mit Feridun Zaimoglu, dem Autor von „Kanak Sprak“ und „Liebesmale, scharlachrot“
Am Abend vor unserem Gespräch unterhielt Feridun Zaimoglu bei seiner Lesung den ganzen Saal mit seinen Büchern „Kanak Sprak“, „Liebesmale, scharlachrot“ und „Leyla“. Er plauderte aus dem Nähkästchen und warf einen Blick auf seine literarische Entwicklung. Am nächsten Morgen steht er wieder in einem Seminarraum in der Universität Dortmund, nach einer kurzen Raucherpause erscheint er immernoch entspannt zum Gespräch mit mir. Ein großes Bedürfnis von ihm zu diesem Zeitpunkt: Spaghetti Bolognese.
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Märchenstunde 2.0
Es ist ja offensichtlich in Mode gekommen, alte Märchen neu aufzulegen. Sei es als Buch, als Film oder als Fernsehserie. Zahlreiche Literaturwettbewerbe suchen nach den besten Märchen von heute, viele davon nach einer Neuinterpretation der altbekannten. Eigentlich kein Wunder, denn schließlich befinden wir uns im Grimm-Jahr.
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„Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna“
Dies ist nicht mein theologischer Beitrag zum Thema Papstrücktritt oder Fastenzeit, das ist eins meiner Lieblingsbücher. In „Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna“ kommen schon Engel und auch mal Petrus vor, aber wer es nur als religiöse Kinderliteratur beschreibt, der verschweigt einiges. Das Spannende an diesem Buch beginnt schon bei dem Autor. Wer hinter dem Pseudonym „Fynn“ steht, ist immer noch unklar; Sydney George Hopkins war mal im Gespräch. 1974 erschien das Werk „Mister God, This Is Anna“ auf Deutsch und erfreut sich seither großer Beliebtheit – keineswegs nur bei Kindern und Jugendlichen.
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Städtereisen einmal anders
In meinem Blog-Eintrag „Alltag – Fluch oder Segen?“ hatte ich ein paar Ideen gegeben, wie man seinen Alltag aufmöbeln könnte. Heute sollen diese Ideen um eine erweitert werden. Ich möchte euch etwas nahelegen, was ich mir für mich überlegt habe, an dem vielleicht der eine oder andere Gefallen finden könnte – natürlich gestrickt nach eigenen Vorstellungen.
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Tarantino im Kino
Zur Zeit läuft der neue Tarantino im Kino – Django Unchained. Und wer sich bewusst einen seiner Filme ansieht, der weiß was er bekommt. Also widme ich meinen jährlichen Kinobesuch in diesem Jahr gerne diesem Ausnahmeregisseur. Quentin Tarantino selbst ist ja nicht gerade eine Augenweide, eigentlich sieht er noch nicht einmal gut aus, aber er ist ohne Zweifel ein echtes Genie (er hat immerhin einen IQ von 160) und – er ist Kult! Doch was macht seine Filme eigentlich so außergewöhnlich? Für mich ist die Antwort ganz klar.
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Helau, Alaaf, Narri-Narro… ja, was denn nun?
Es ist wieder so weit, die fünfte Jahreszeit beginnt. Das Feiern in bunten Kostümen mit Kamelle ist aber keineswegs eine neue Erfindung. Bereits vor 5000 Jahren wurden in Mesopotamien erste Vorläufer gefeiert. Etwas bekannter ist da schon der ‚Karneval’ bei den Römern. Das Fest wurde zu Ehren des Gottes Saturnus veranstaltet. Es gab ein öffentliches Gelage und Sklaven tauschten mit ihren Herrschern die Rollen. Was man angesichts der feucht-fröhlichen Feierei kaum glauben mag, es ist eigentlich ein Fest mit christlichem Ursprung. Zunächst wurde es vor allem in katholischen Gebieten gefeiert, mittlerweile findet man Jecken allerdings in vielen Städten und die konfessionelle Orientierung ist sehr in den Hintergrund gerückt.
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Ein ganz persönlicher Perspektivwechsel
Seit dem 01.02.2013 ist Heinos neues Album erhältlich: „Mit freundlichen Grüßen“ nennt es sich. Keine große Sache für mich, dachte ich – bis ich dann darauf aufmerksam gemacht wurde, um welche Lieder es sich eigentlich handelt. Heino singt also Lieder von Rammstein und den Ärzten? Was ist denn jetzt bitte los?? Ist der etwa vollkommen wahnsinnig geworden??